Aktuelles
20. Februar 2026
In ihrer Stellungnahme vom 30. Januar 2026 wendet sich der Kinder- und Jugendhilferechtsverein e.V. (KJRV) mit Nachdruck gegen die aktuelle Debatte in Sachsen, strafunmündige Kinder der sogenannten “Leipziger Kinderbande“ in geschlossenen Einrichtungen unterzubringen. Der Verein kritisiert die Forderungen aus Politik und Polizei als rechtswidrigen Systembruch, da Kinder unter 14 Jahren gemäß § 19 StGB [...]
25. Februar 2026
vom 16.03.2026 bis zum 18.03.2026 In der Fortbildung “Deeskalation in den stationären Erziehungshilfen” der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) geht es um die professionelle Gestaltung von Beziehungen in der stationären Kinder- und Jugendhilfe, um eskalierenden Situationen vorzubeugen und in Krisen sicher zu handeln. Zentrales Anliegen ist es, Deeskalation nicht erst als Reaktion [...]
04. Januar 2026
Die Befragte hat im Rahmen ihres Studiums der Sozialen Arbeit ein circa viermonatiges Praktikum im Bereich Streetwork in einer Einrichtung gemacht, die sich auf Obdachlose Menschen im Alter von 18-27 Jahren fokussiert hat.
»Fix the System-Problem,
Not the People-Problem«
Paul Taylor
Unsere Ziele
Wiederholt scheiternde Intensivmaßnahmen für Kinder und Jugendliche mit komplexem Hilfebedarf führen dazu, dass sie für Hilfsmaßnahmen nicht mehr zugänglich sind. Unser Forschungs- und Transferprojekt „Komplexe Hilfen“ will erprobte effektive Hilfestrukturen für Kinder und Jugendliche mit komplexen Hilfebedarfen bundesweit implementieren.
Wenn Kinder und Jugendliche mit komplexem Hilfebedarf Schlagzeilen machen, dann meistens in Horrormeldungen. Disruptiv, aggressiv und kaum in Soziale Gefüge integrierbar, bringen sie (Pflege-)Eltern, Erzieher:innen, Lehrer:innen und sozialpädagogische Fachkräfte an die Grenzen der Belastbarkeit und darüber hinaus. Kinder und Jugendliche mit komplexem Hilfebedarf, deren Betreuungssettings wiederholt scheitern, werden zunehmend unerreichbar (»hard to reach«).
Nachhaltige Hilfestrukturen für Kinder und Jugendliche mit komplexen Hilfebedarfen erweisen sich nur dann als tragfähig, wenn ein ähnlich komplexes, multiprofessionelles Team individuelle Fallsettings entwickelt, die auch diejenigen erreicht, bei denen zuvor alle Maßnahmen versagten. Denn flexible, partizipativ und inklusiv geplante Hilfesettings, die in der Lage sind, multikausale Problemlage der Kinder und Jugendliche mit komplexen Hilfebedarfe inter- und transdisziplinäre zu lösen, können Leben retten. Das am 01. Mai 2024 gestartete Forschungs- und Transferprojekt will daher trans- und interdisziplinäre Hilfssysteme sowie multimodale Lösungskonzepte entwickeln, die von diesen Kindern und Jugendlichen akzeptiert werden können.







