Ab dem 15.05.2026 startet unsere Beratungs- und Krisenstelle.
Diese soll online stattfinden, sodass bundesweit von dem Projekt profitiert werden kann.
Neues auf unserer Webseite
Aktuelle Nachrichten
27. März 2026
Ein Artikel der WELT von Uma Sostmann thematisiert die Herausforderungen im Umgang mit sogenannten „Systemsprengern“. Im Interview ist ein Leiter, einer spezialisierten Wohngruppe, die Einblicke in die Hintergründe dieses Verhaltens gibt und pädagogische Lösungsansätze aufzeigt. Unter dem Titel „In extremen Fällen koten sich Jugendliche ein und beschmieren damit sich selbst oder ihr Zimmer“ zeigt [...]
Empfehlungen
25. Februar 2026
vom 16.03.2026 bis zum 18.03.2026 In der Fortbildung “Deeskalation in den stationären Erziehungshilfen” der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) geht es um die professionelle Gestaltung von Beziehungen in der stationären Kinder- und Jugendhilfe, um eskalierenden Situationen vorzubeugen und in Krisen sicher zu handeln. Zentrales Anliegen ist es, Deeskalation nicht erst als Reaktion [...]
Blog
26. März 2026
Ein Blick zwischen die Strukturen In unserer Collagen-Reihe versuchen wir, die Gefühlswelt von Kindern und Jugendlichen mit komplexen Hilfebedarfen auf einer abstrakten Ebene darzustellen. Wir laden euch dazu ein, die Bilder zu interpretieren und eure Gedanken zu kommentieren. Unser Team hat bereits Ihre Eindrücke beschrieben. „Wenn die innere Welt durcheinander ist, man zerplatzt [...]
»Fix the System-Problem,
Not the People-Problem«
Paul Taylor
Unsere Ziele
Wiederholt scheiternde Intensivmaßnahmen für Kinder und Jugendliche mit komplexem Hilfebedarf führen dazu, dass sie für Hilfsmaßnahmen nicht mehr zugänglich sind. Unser Forschungs- und Transferprojekt „Komplexe Hilfen“ will erprobte effektive Hilfestrukturen für Kinder und Jugendliche mit komplexen Hilfebedarfen bundesweit implementieren.
Wenn Kinder und Jugendliche mit komplexem Hilfebedarf Schlagzeilen machen, dann meistens in Horrormeldungen. Disruptiv, aggressiv und kaum in Soziale Gefüge integrierbar, bringen sie (Pflege-)Eltern, Erzieher:innen, Lehrer:innen und sozialpädagogische Fachkräfte an die Grenzen der Belastbarkeit und darüber hinaus. Kinder und Jugendliche mit komplexem Hilfebedarf, deren Betreuungssettings wiederholt scheitern, werden zunehmend unerreichbar (»hard to reach«).
Nachhaltige Hilfestrukturen für Kinder und Jugendliche mit komplexen Hilfebedarfen erweisen sich nur dann als tragfähig, wenn ein ähnlich komplexes, multiprofessionelles Team individuelle Fallsettings entwickelt, die auch diejenigen erreicht, bei denen zuvor alle Maßnahmen versagten. Denn flexible, partizipativ und inklusiv geplante Hilfesettings, die in der Lage sind, multikausale Problemlage der Kinder und Jugendliche mit komplexen Hilfebedarfe inter- und transdisziplinäre zu lösen, können Leben retten. Das am 01. Mai 2024 gestartete Forschungs- und Transferprojekt will daher trans- und interdisziplinäre Hilfssysteme sowie multimodale Lösungskonzepte entwickeln, die von diesen Kindern und Jugendlichen akzeptiert werden können.







