SEIT DEM 15.05.2026 BIETET UNSERE BERATUNGSSTELLE ONLINE-BERATUNGEN FÜR KOMPLEXE FALLSITUATIONEN AN.
DURCH DAS DIGITALE ANGEBOT KÖNNEN INTERESSIERTE BUNDESWEIT VON DEM PROJEKT PROFITIEREN.
Neues auf unserer Webseite
Aktuelle Nachrichten
17. Juli 2026
Infolge der Überlastung der Jugendämter wird in mehreren deutschen Bundesländern eine verstärkte Diskussion über die Etablierung geschlossener Einrichtungen für Kinder und Jugendliche mit komplexem Hilfebedarf geführt, wie die Aachener Zeitung am 09. Juli 2026 berichtet. Claudia Kittel, Leiterin der Monitoring-Stelle der UN-Kinderrechtskonvention, kritisiert diesen Vorschlag: Freiheitsentziehende Maßnahmen dürften nur als letzte Maßnahme und zeitlich [...]
Empfehlungen
17. Juli 2026
Am Freitag, den 13.11.2026 findet in Merseburg in der Hochschule Merseburg in der Eberhard-Ludwig Straße 2 ein Fachtag mit dem Titel: Gesprengte Systeme? Jugendhilfe an ihren Grenzen statt. Der Fachtag beinhaltet zwei Panels die paralell ablaufen: Das Panel 1 beschäftigt sich mit den Themen: Erfahrungen, Brüchen und Systemlogiken (Wissenschaft) hier sprechen Corina Butzin, Wolfgang [...]
Blog
25. Juni 2026
Drogenhilfe für Jugendliche: Warum frühe Unterstützung und gute Netzwerke entscheidend sind Für unseren Blog haben wir mit Christian Geurden gesprochen. Christian Geurden war fast 20 Jahre bei Karuna e.V. in Berlin tätig und leitete dort das Care & Case Management für Jugendliche mit Suchterkrankungen. In dieser Rolle begleitete er junge Menschen an den [...]
»Fix the System-Problem,
Not the People-Problem«
Paul Taylor
Unsere Ziele
Wiederholt scheiternde Intensivmaßnahmen für Kinder und Jugendliche mit komplexem Hilfebedarf führen dazu, dass sie für Hilfsmaßnahmen nicht mehr zugänglich sind. Unser Forschungs- und Transferprojekt „Komplexe Hilfen“ will erprobte effektive Hilfestrukturen für Kinder und Jugendliche mit komplexen Hilfebedarfen bundesweit implementieren.
Wenn Kinder und Jugendliche mit komplexem Hilfebedarf Schlagzeilen machen, dann meistens in Horrormeldungen. Disruptiv, aggressiv und kaum in soziale Gefüge integrierbar, bringen sie (Pflege-)Eltern, Erzieher:innen, Lehrer:innen und sozialpädagogische Fachkräfte an die Grenzen der Belastbarkeit und darüber hinaus. Kinder und Jugendliche mit komplexem Hilfebedarf, deren Betreuungssettings wiederholt scheitern, werden zunehmend unerreichbar (»hard to reach«).
Nachhaltige Hilfestrukturen für Kinder und Jugendliche mit komplexen Hilfebedarfen erweisen sich nur dann als tragfähig, wenn ein ähnlich komplexes, multiprofessionelles Team individuelle Fallsettings entwickelt, die auch diejenigen erreichen, bei denen zuvor alle Maßnahmen versagten. Denn flexible, partizipativ und inklusiv geplante Hilfesettings, die in der Lage sind, multikausale Problemlagen der Kinder und Jugendlichen mit komplexen Hilfebedarfen inter- und transdisziplinär zu lösen, können Leben retten.
Das am 01. Mai 2024 gestartete Forschungs- und Transferprojekt will daher trans- und interdisziplinäre Hilfssysteme sowie multimodale Lösungskonzepte entwickeln, die von diesen Kindern und Jugendlichen akzeptiert werden können.







