Fachtagung Systemsprenger
Manchen jungen Menschen ist es aufgrund ihrer biografischen Muster und ihrer als störend wahrgenommenen Verhaltensweisen nur sehr schwer möglich, normativen gesellschaftlichen Erwartungen zu entsprechen und sich in regelhaften Jugendhilfeeinrichtungen aufzuhalten. Regelmäßig gefährden sie sich und andere.
Diese jungen Menschen in komplexen Hilfesituationen werden häufig als sogenannte Systemsprenger bezeichnet. Dieser Begriff beschreibt ein Prozessgeschehen im Verhältnis zwischen den jungen Menschen und dem (Hilfe-)System. Kennzeichnend für das Phänomen Systemsprenger ist, dass nicht nur die Kinder- und Jugendhilfe, sondern eine Vielzahl von anderen Institutionen wie Schule, Polizei und Justiz gleichzeitig gefordert und stellenweise überfordert sind.
Die Fachtagung wird sich mit Kooperationen, Abgrenzungen und wechselseitigen Abhängigkeiten der Institutionen, die Sicherheit für, aber auch vor sogenannten Systemsprengern herstellen sollen, auseinandersetzen. Im Mittelpunkt steht das Verhältnis zwischen der Kinder- und Jugendhilfe einerseits sowie der Polizei und Strafjustiz andererseits. Ziel ist es, unterschiedliche Systemlogiken sichtbar zu machen, interdisziplinären Austausch zu fördern und Perspektiven zu stärken, die den jungen Menschen mit einer verstehenden und entkriminalisierenden Haltung begegnen.
Die Fachtagung richtet sich insbesondere an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendgerichtshilfe, Jugendstrafgerichte, Lehrende und Studierende in der Sozialen Arbeit und in den polizeibezogenen Studiengängen.
Die Fachtagung findet am 30.09 und 01.10 an der HAW Hamburg statt und wird vom Bundesnetzwerks für Systemsprenger und des Competence Center Gesundheit (CCG) organisiert.
Fachtagung Systemsprenger*
Sicherheit im Kontext des Phänomens Systemsprenger* in der Kinder- und Jugendhilfe des Bundesnetzwerks für Systemsprenger und des Competence Center Gesundheit (CCG) am 30. September und 1. Oktober 2026 an der HAW Hamburg
Manchen jungen Menschen ist es aufgrund ihrer biografischen Muster und ihrer als störend wahrgenommenen Verhaltensweisen nur sehr schwer möglich, normativen gesellschaftlichen Erwartungen zu entsprechen und sich in regelhaften Jugendhilfeeinrichtungen aufzuhalten. Regelmäßig gefährden sie sich und andere.
Diese jungen Menschen in komplexen Hilfesituationen werden häufig als sogenannte Systemsprenger bezeichnet. Dieser Begriff beschreibt ein Prozessgeschehen im Verhältnis zwischen den jungen Menschen und dem (Hilfe-)System. Kennzeichnend für das Phänomen Systemsprenger ist, dass nicht nur die Kinder- und Jugendhilfe, sondern eine Vielzahl von anderen Institutionen wie Schule, Polizei und Justiz gleichzeitig gefordert und stellenweise überfordert sind.
Die Fachtagung wird sich mit Kooperationen, Abgrenzungen und wechselseitigen Abhängigkeiten der Institutionen, die Sicherheit für, aber auch vor sogenannten Systemsprengern herstellen sollen, auseinandersetzen. Im Mittelpunkt steht das Verhältnis zwischen der Kinder- und Jugendhilfe einerseits sowie der Polizei und Strafjustiz andererseits. Ziel ist es, unterschiedliche Systemlogiken sichtbar zu machen, interdisziplinären Austausch zu fördern und Perspektiven zu stärken, die den jungen Menschen mit einer verstehenden und entkriminalisierenden Haltung begegnen.
Die Fachtagung richtet sich insbesondere an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendgerichtshilfe, Jugendstrafgerichte, Lehrende und Studierende in der Sozialen Arbeit und in den polizeibezogenen Studiengängen.
Das Programm sowie weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie außerdem hier.


